Der Warrior Dash Lauf des Jahres 2015, der wie stets in Indianapolis ausgetragen wurde, hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern sicher. Schließlich schaffte er es in das Guinness Buch der Rekorde. Allerdings nicht etwa, weil im Bereich des „Runnings“ etwas besonderes passiert wäre. Das Teilnehmerfeld hatte mit 331 Startern zwar eine beachtliche Größe. Und die Strecke führte quer durch Matsch, Staub und über wechselnde Untergründe. Sie war damit alles andere als einfach. Nur: Das gab es alles schon – nicht zuletzt bei allen Warrior Dash Läufen der Vorjahre. Schließlich handelt es sich nach eigener Aussage um den längsten Hindernislauf der Welt. Nein – der Weltrekord wurde beim Duschen aufgestellt.
Der Dusch-Weltrekord: Es war kuschelig
Es ist gute Tradition bei Läufen rund um den Globus, dass man anschließend gemeinsam (zumeist aber nach Geschlechtern getrennt) duscht. Irgendwann wurde deshalb angefangen zu messen, wie viele Menschen zur gleichen Zeit eigentlich wie lange gemeinsam das angenehme Nass von oben genießen könnten. continue reading »
Unter Läufern genießt das „Dispea Race“, das jährlich in den USA durchgeführt wird, große Achtung. Schließlich ist es der älteste Quer-Feld-ein-Lauf des Landes, der das erste Mal bereits 1905 durchgeführt wurde. Die Strecke hat es zudem in sich. Auf den 11,9 km müssen die Teilnehmer einige „natürliche Hindernisse bewältigen“, wie es euphemistisch in der Beschreibung des Rennens heißt. Bäche, Bäume und teilweise sehr schmale Pfade stellen sich den Läufern in den Weg. Umso beeindruckender ist es, was der Immobilienmakler Brain Pilcher geschafft hat. Er setzte sich gegen die anderen 1500 Teilnehmer, die im Jahr 2015 am Start waren, durch und siegte. Der Kalifornier ist immerhin 58 Jahre alt.
Pilcher hilft „Handicap“-System
Allerdings ist das „Dispea Race“ gezielt so konzipiert, dass auch sehr junge und ältere Läufer die Chance haben, den Sieg zu erringen. Möglich macht es das sogenannte Handicap-System. Bei diesem starten die jüngsten und die älteren Läufer sofort, bevor die nächstälteren und –jüngeren das Rennen aufnehmen dürfen und immer so weiter. Als letztes starten die „Scratch-Runner“ im Alter zwischen 19 und 29. Pilcher bekam auf diese Weise einen elfminütigen Vorsprung, bevor jene Altersgruppe des Running-Feldes loslief. continue reading »